Wer räumt, gewinnt!

Räumen ist ja soooo wichtig! oder Räumen wird völlig überbewertet!

Wie auch immer… Auf leichten Ölmustern fallen gerne viele und auch lange Ketten. Da fällt es nicht so auf, wenn der ein oder andere 10’er Pin stehen bleibt.

Doch ganz anders sieht es aus, wenn die Ölmuster sportlicher werden und nicht mehr so viele und lange Ketten fallen. Dann sinken vermeintliche Top-Spieler gerne auf durchschnittliches Niveau. Kein Double, vielleicht ein Loch und 2 verschossene Einzelpins und schon kommt ein Spiel um die 150 heraus (falls, ja falls die anderen Frames mitgebracht wurden…).

Gehässig? Ja, ein klein wenig…

Die einfachste Art einzelne Pins zu räumen, ist eine Linie zwischen der Mitte der zu räumenden Pins und der Mitte unseres Balles zu ziehen und gerade auf den Pin zu schießen.

Klingt einfach, in der Praxis mit ein wenig Hilfe auch gut zu trainieren. Doch wo stelle ich mich hin, wo setze ich den Ball auf, auf welchen Pfeil schaue ich, … ??? Fragen über Fragen.

Deswegen habe ich mit toller Unterstützung des Bowl Pay Berlin ein paar Fotos geschossen. Wäscheleine in die Mitte vom Pin, dann gerade über die Pfeile gezogen und die Schnittpunkte fotografiert.

Doch der Fehler liegt bekanntlich im Detail! Am besten mit einem Trainer und oder Videokamera sollte der Spieler Anlauf, Pendel und Aufsetzpunkt kontrollieren und danach seinen eigenen Räumplan entwickeln.

Die Schnittpunkte können hierbei der Veranschaulichung und Kontrolle dienen. Nicht weniger, aber auch nicht mehr ;-)!

Viele Erfolg und Gut Holz,

Jens Ulmann