Skaten: Tour für Einsteiger

Gute 40 km von Berlin Mitte entfernt liegt Liebenwalde im Norden Berlins. Das hört sich weit an, lässt sich aber idealerweise mit Kanufahrt, gutem Snack mit frischen Fischbrötchen und einem Besuch auf der Straußenfarm in Löwenberg  zu einem aktiven Tagesausflug ausdehnen.

In unmittelbarer Nähe befindet sich eine traumhafte Fahrradstraße durch den Wald, die für den Autoverkehr gesperrt ist. Der Weg hin ist ca. 9 km lang. Da es kein Rundweg ist, ist auch der Rückweg 9 km lang ;-)! Somit sind wir bei ca. 18km.

skaten-liebenwalde-034Wir starten direkt in Liebenwalde. Kostenlose Parkplätze gibt es an der Kreuzung Berliner Str. / Am Kietz.

Wenige Meter von dort entfernt, direkt am Wasser, befindet sich der Kanuverleih und Gastronomie, die zur Erholung bei einem kühlen Blonden an der frischen Luft einlädt.

 

Wir starten auf dem Fußweg und folgen der Hauptstraße Richtung Kreuzbruch. Dieser ist gepflastert und sehr gut zu befahren. Direkt nach dem Ortsschild wechselt der Belag zu feinem Asphalt. Der Weg führt ca. 1 km (nur geschätzt, nicht gemessen!) neben der Straße her.

Jetzt aufpassen. Der Weg führt über eine große Stahlbrücke. Das ist ein wenig anstrengend, viel wichtiger ist aber, das die Fahrradstraße DIREKT hinter der Brücke auf der rechten Seite in den Wald abgeht.

Vor uns liegt nun über ca. 5 km die Fahrradstraße mitten durch den Wald auf etwas grobporigen Asphalt. Hier gibt es nur Natur pur, keine Toiletten und keine Gastronomie. Nach ca. 3 km kommt ein kleiner Holzpavillon. Am Ende der Straße erreicht man den Ortsteil Bernöwe, wo auch ein Gasthof sein soll. Ab dort fahren Autos und der Weg ist nicht mehr optimal zum Skaten.Wir sind dort umgekehrt.

Wer jetzt noch fit ist, dem empfehle ich die ca. 15 minütige Autofahrt zur Straußenfarm in Neulöwenberg. Auch dort kann man die Kalorienspeicher auffüllen und frisches Cholesterinarmes Straußenfleisch oder ein Straußenei im angeschlossenem Shop kaufen. Ein Ausflug lohnt sich auf jeden Fall, denn in der Regel sind die Straußen zu beobachten. Auch die Führung ist sehr zu empfehlen!

Skaten:Bevor es los geht

Skaten ist eine gelenkschonende Möglichkeit die Fitness zu steigern. Somit durchaus geeignet für sportliche Aktivitäten bei Arthrose (bitte vorher mit dem Arzt abklären). Aber nicht ganz ungefährlich. Schnell können Geschwindigkeiten von 20 km/h erreicht werden, allerdings ohne die guten Bremsen eines Fahrrades.

Deswegen sollte grundsätzlich nur mit entsprechenden Protektoren gefahren werden:

Helm, Knie, Ellenbogen und Hand(gelenk)schoner. Auch gute Skatersocken können einer Blasenbildung vorbeugen. Es sieht sicherlich etwas nach Anfänger aus, verhält sich aber ähnlich dem Fahrradfahren mit Helm. Von denen belächelt, die noch nie gestürzt sind…

Doch die besten Protektoren helfen nicht, wenn in vollem Tempo ungebremst ein Baum geknutscht wird. Also gilt es, nach den ersten, meistens etwas unbeholfenen Fahrversuchen, schnellstmöglich das Bremsen und idealerweise das Fallen zu lernen. Am einfachsten geht dieses in einer Skaterschule (wer googelt, der findet).

Alternativ sucht man sich einen erfahrenen Skater und begibt sich auf einen Kurs, der fernab von Autos, Abhängen und Flüssen ist.

Stehen die Bäume nicht direkt am Weg und ist links und rechts neben dem Weg Rasen, so steigen die Chancen für eine weiche ungeplante Landung ;-).