Pete Weber & Peter Somoff 2010

Dienstag, der 12.10.2010: Pete Weber ist mit Peter Somoff Gast in der Bowl Arena Spandau in Berlin.

Obwohl die Veranstaltung bereits um 16:00 Uhr an einem Dienstag begann, warteten bereits einige Zuschauer ungeduldig darauf, den PBA Profi Pete Weber in Action zu sehen.

Pete Weber, geboren am 21.08.1962, begann bereits 1979 in der PBA zu spielen. Inzwischen hat er mehr als 3,2 Millionen Dollar und 35 Titel gewonnen. Er spielte in der PBA bereits 60 perfect games.

Standesgemäß liefen auf den nicht verwendeten Monitoren Filme über bekannte PBA-Profis, wie z.B. Norm Duke und … natürlich Pete Weber.

Den Erlebnistag mit Pete Weber eröffnete Pete selber mit ein paar Probewürfen, in dem beeindruckend zu verfolgen war, wie er mit relativ wenigen Würfen die Bahn las. Bereits der 4. Wurf war ein Strike und der 5. und der 6….

Danach folgte ein gemeinsames Spiel der beiden Geschäftsführer der Bowl Arena Sven Riegel und Marco Baade mit Pete Weber.

Parallel zum Spiel begann die Trainingssession mit Peter Somoff, der bereits 2008 ein Seminar auf der Bowl Arena hielt. Er beobachtete sehr genau jeden Einzelnen, um entsprechende Tipps gegen zu können.

Derweil zeigte Pete sein ganzes Können. Keine riesigen Umdrehungen, kein wahnsinniges Tempo, sondern reine Spielfreude an der Perfektion des Bowlingsports.

Pete aus der hinteren Sicht: entspannte Aufstellung, die rechte Schulter fällt nach unten, der Oberkörper ist leicht nach vorne gebeugt, der Ball ist seitlich noch zu erkennen.

Nach dieser Aufnahme wollte ich wissen, welches Gewicht die Bälle von Pete haben: 15 Pfund!

Peter Somoff erklärte indessen die Wichtigkeit des perfekt passenden Daumenlochs, was ohne Tapes aufgrund des sich im Laufe der Spiele verändernden Daumens, nicht erreicht werden kann! Ein zu kleines Daumenloch führt zum hängenbleiben im Ball, ein zu großes zum fallenlassen des Balles. Im Hintergrund zu sehen ist Peter Lenders von Bowltech, der selbstverständlich nicht nur anwesend war, sondern auch sein Wissen zur Freude der Bowler mit einbrachte.

Pete Weber beobachtet Bowler und Balllauf der jeweiligen Teilnehmer und gibt gezielt Tipps.

 Um das Erklärte zu  verdeutlichen zeigt uns Peter den Daumen von Pete. Der sieht aus, wie ein normaler Daumen… Hört sich für Nichtbowler blöd an, ist aber tatsächlich nicht die Regel. Viele Bowler haben im besten Fall nur etwas mehr Hornhaut am Daumen, andere teilweise sehr starke Verdickungen. Peter demonstriert, wie eng das Daumenloch von Pete Weber ist. Dennoch kommt er perfekt heraus. Auch oder gerade für Profis, ist es normal, das Daumenloch mit Tapes anzupassen, so dass jederzeit ein sicheres Halten ohne zu krampfen und damit eine perfekte Ballfreigabe möglich ist.

Zur Veranschaulichung macht Pete 3 Würfe:

Der Ball fliegt weit (Daumenloch zu eng) Der Ball knallt kurz vor der Foulline auf den Anlauf (Daumenloch zu weit) Der Ball landet soft und mit vielen Umdrehungen auf der Bahn (Petes perfektes Daumenloch ;-))

In dem folgenden Turnier qualifizierten sich die besten 8 Bowler. Es wurden 4 Pärchen (1+8, 2+7, 3+6, 4+5) gebildet, die noch einmal gegeneinander spielten. Davon die Gewinner spielten aus, welches Paar direkt gegen Sven Riegel und Pete Weber spielen durften.

Das beste Paar bestand aus Laura und Marco, welche dann auch Pete und Sven schlugen…

… Allerdings gelang Marco vor der tollen Zuschauerkulisse in diesem Finale fast ein perfect game: 299. Natürlich war es wieder der beste Freund der Rechtshänder, der einfach nicht mitspielte!

Dieser tollen Leistung zollte auch Pete Respekt!

Die Finalisten: Sven Riegel, Laura Beuthner, Marco Baade und Pete Weber

Selbstverständlich gab es noch das obligatorische Gruppenfoto.

Individualtraining mit Brian Voss 2007

Individualtraining mit Brian Voss

Vom 11.11. bis zum 18.11. und vom 13.12. bis zum 19.12.2007 ist es möglich, Brian Voss für Trainingsveranstaltungen in Berlin zu buchen. Seit 2003 hat Brian Voss hunderte von begeisterten Bowlern und Bowlerinnen trainiert.

Für viele Teilnehmer war das der Einstieg, Bowling als Sport zu betreiben und regelmäßig zu trainieren.

Nun ist es Zeit für das nächste Level:

Brian Voss nimmt Euch beim Spielen mit einer digitalen Videokamera aus verschiednenPerspektiven auf.

Die Aufnahmen werden dann für eine entsprechende Auswertung auf ein leistungsfähiges Notebook übertragen.

Mit der Profi-Software “Dartfish” werden die einzelnen Aufnahmen analysiert. Hierzu bietet das Programm neben Zeitlupen- und Ausschnittsfunktion auch die Möglichkeit, Linien zu setzen. Richtig spannend wird es, wenn Brian Voss aus seinen Trainings mit den bekanntesten  Bowlingprofis die Bewegungsabläufe nebeneinander stellt!

Die Auswertung wird genutzt, um Fehler zu erkennen und im praktischen Training durch individuelle Übungen und Betreuung zu Beheben.

Brian Voss 27.09.2007

Bowling-Profi Brian Voss im Bowlingstudio am Donnerstag, den 27.09.07

Noch vom letzten Jahr begeistert, freute sich Brian Voss auf das feudale, von Mausi mit viel Liebe und Geschmack zubereitete, typisch deutsche Essen. Bei Kerzenschein und in gemütlicher, ja beinahe familiärer Atmosphäre, genossen wir Schweinebraten und Rouladen mit Rotkohl und Speckummantelten Bohnen samt Beilagen. Der absolute Feinschmeckertip kam dann als Dessert: Äpfel umflossen von einem flüssigen unglaublichen Sinnesrausch (die Zusammensetzung kann gerne bei Mausi erfragt und bestellt werden). Pünktlich begann Wolf Keich mit der Vorstellung von Brian Voss, die verständlicherweise sehr kurz ausfiel, da Brian nun schon einige Jahre regelmäßig in Berlin Trainings durchführt. Brian Voss begrüßte die Teilnehmer und Zuschauer, gut gelaunt wie immer, auf Deutsch.   Vor dem eigentlichen Training spielten sich die Teilnehmer ein und wurden von Wolf und Brian genau beobachtet. Brian Voss teilt das Training in 3 Blöcke. Im ersten Block erklärt er die Bewegungsabläufe und worauf es bei der Schrittfolge und dem Pendel ankommt.    Der zweite Block besteht aus einzelnen Schrittfolgeübungen. Ständig beobachtet er, was und wie die Teilnehmer die Abläufe umsetzen und korrigiert mit viel Geduld. Hier ist er mit der Beinarbeit noch nicht zufrieden. Doch beim Sportbowling kann mal viel verkehrt machen. In diesem Fall war das Armpendel nicht locker und freischwingend.   Auch die optimale Abgabe des Balles folgt klaren Regeln und wird von Brian penibel erklärt. Wie so oft gibt es “Profis”, die es nicht nötig haben zu Trainieren ;-) . Die Sportwarte, Momtschi (2. Sportwart BBV), Carsten Paul (Forsche Kugel) und Bernd Müller (1. Sportwart BBV) nutzten die Zeit für zwischenmenschliche Kommunikation, oder so….   Das Training war für alle Teilnehmer wieder sehr lehrreich und interessant. Ob und wie alle Lerninhalte umgesetzt werden, wird die kommende Saison zeigen, doch Spaß hatten Alle. Im Bowlingstudio wird nicht nur ein Turnier ausgeschrieben, sondern auch Gedanken gemacht, wie man die Sieger ehren kann! Diese Pokale sehen gut aus und sind eine tolle Erinnerung an diesen Abend!   Platz 3 erspielte Ralf Zech, der frisch aus dem Urlaub zurück und braun gebrannt sein gutes Bowlingspiel nicht verlernt hat. Thorsten Schroschk trifft man häufig auf Berliner Bowlingtunieren und so ist es nicht verwunderlich, dass er Platz 2 erreichte.   Es gibt kaum einen Bowler in Berlin, der das Bowlingstudio so genau kennt wie Matze Möwisch. Folglich belegte er sicher Platz1! Showbowling einmal anders! Die fünf besten Bowler aus dem Qualifikationsturnier traten im direkten Duell gegen Brian Voss an.

In einem tollen und sehr spannendem Duell schlug Günter Kirsch Brian Voss mit 245 zu 225 Pins! Brian Voss durfte nur mit einem Hausball (225 Pins) spielen!!!   Ralf Zech unterlag Biran Voss knapp mit 4 Pins! Brian Voss spielte mit LINKS!!! Thorsten Schroschk bezwang Brian Voss deutlich, wobei Brian Voss nur Anwürfe machen und nicht Räumen durfte!   Hardy Gyrock gewann deutlich gegen Brian Voss, der aber nur von Hinten durch die Beine spielen durfte (immerhin 3 Asse!!!). Brians letztes Handicap war, das er gegen Matze spielen musste ;-)

Kurzfristig entschied die Turnierleitung, dass Matze stark genug ist, in einem echten Duell gegen Brian Voss zu spielen. Und tatsächlich kam Matze auf der inzwischen schon stark abgespielten Bahn besser klar und gewann mit 209 Pins zu 182 Pins!    Wie immer gab es auch nach dem offiziellen Event genug Zeit für Fotos. Für die Eine oder Andere ein unvergessliches Erlebnis… Gute Laune und viel Spaß, so erleben wir Brian immer wieder in Berlin!

Brian Voss & Mike Machuga 30.07.2006

Am 30.07.2006 endete die Berlin-Tour der US Profis Brian Voss und Mike Machuga im Bowlingcenter-Schillerpark

Obwohl die World Youth Championships 2006 im BC Schillerpark erst am 29.07.2006 endeten, präsentierte das BC trotz der enormen Anstrengungen der letzten Wochen die PBA-Profis Mike Machuga und Brian Voss. Die Einleitung übernahm Tanja Theißen, selbst eine herausragende Bowlerin, freundlich und professionell.

 Da einige Teilnehmer der World Youth Championships nicht nur die Profis sehen , sondern auch mit ihnen trainieren wollten, wurden die Erklärungen auf Deutsch und Englisch  gehalten. Während Wolf Keich und Brian Voss die Übungen erläuterten, zeigte Mike Machuga mit einer katzenähnlichen Eleganz anschaulich deren Ausführung.   Weitere bekannte Teilnehmer des Trainings, wie hier Michael Michajlow, wurden von den Profis genauso aufmerksam betreut, wie Anfänger und Fortgeschrittene. Abhängig von den entsprechenden Fähigkeiten wurden die Teilnehmer gruppiert, um ein möglichst individuelles und intensives Training zu ermöglichen. Auch den Vertretern Polens bei den World Youth Championships konnten Mike  und Brian einige Tipps für das Timing und die entsprechende Ballabgabe geben. Auch der Nachwuchs kommt bei den Profis nicht zu kurz. Wahrscheinlich einer jüngsten Teilnehmer der letzten 4 Jahre wurde mit besonders viel Liebe und Geduld trainiert. Das Bowling unabhängig vom Alter als Sport betrieben werden kann, zeigt dieses Foto sehr schön.

Was Hänschen lernt, macht Hans erst richtig erfolgreich!

 Neben Anlauf, Timing und Ballabgabe lag das Augenmerk auch auf dem vorhandenen Equipment der Bowler. Leider doch recht häufig fiel den Profis auf, das die Bälle nicht optimal gebohrt waren. Speziell die Daumenlöcher waren zu groß, bzw. nicht oval (bei flachen und breiten Daumen) gebohrt. Mike unterfütterte diese mit Tapes, denn ein freies Pendel ist nur mit Bohrungen möglich, die optimal an die jeweilige Hand angepasst sind.   Das folgende Duell gegen die Profis versprach sehr spannend zu werden, da sich als direkte Gegner der Profis Bernd Timm und Michael Michajlow, beide erfolgreiche Bundesligaspieler, qualifiziert hatten. So war die Freude und Erleichterung der Profis bei einem Strike echt!

Bereits viele Male zeigten Mike Machuga und Brian Voss ihre Trickshots, doch häufig waren die schweren Würfe nicht erfolgreich. Ganz anders verliefen diese im BC Schillerpark. Zum Beispiel 7’er und 10’er Pin auf 2 Bahnen mit 2 Bällen gleichzeitig geworfen und geräumt!

          

Brian Voss & Mike Machuga 29.07.2006

Am 29.07.2006 präsentierten sich die US Profis Brian Voss und Mike Machuga im Bowlingcenter-Tegel

Obwohl die Profis direkt um die Ecke des Centers ihr Hotel gebucht hatten, erreichten sie das Bowlingcenter Tegel am 29.07. mit etwas Verspätung. Schuld waren nicht die Profis, sondern die Reinigung, die eine Hose von Mike nicht mehr finden konnte (vielleicht ein versteckter Fan..?). Trotz der Aufregung konnten wir gutgelaunte 2,5 Profis begrüßen.

Wolf Keich stellte vor Beginn des Trainings die Profis vor, sofern das überhaupt noch notwendig war. Denn die Profis, immer mit Brian Voss, aber mit wechselnden weiteren PBA-Profis, haben bereits das 4. Mal in Folge im Bowlingcenter Tegel Training angeboten. Auch an den eventfreien Tagen waren die Profis häufig im BC anzutreffen, denn hier finden sie optimale technische und klimatische Bedingungen um selber im Training zu bleiben.  Das Training begann mit dem letzten und wichtigsten Schritt des Anlaufs. Vorerst ohne Ball, um ein Gefühl für den Ablauf zu entwickeln.

Da Mikes Stärken in der fast in Zeitlupe ablaufenden Präsentation der wichtigsten Details bestehen, übersetzte Wolf auf Deutsch fließend die Anleitungen.   Einige Teilnehmer fühlten sich etwas auf die Füße getreten, nahmen dieses aber nicht übel, da es half ein Gefühl für das Timing zu entwickeln. Das Bowling unabhängig vom Alter als Sport betrieben werden kann, zeigt dieses Foto sehr schön.

Was Hänschen nicht gelernt hat, lernt Hans erst Recht!

 Speziell für die Fortgeschrittenen Bowler wurden 4 Bahnen mit unterschiedlichen Ölmustern präpariert. Eine Bahn hat eine Art Badewannenölung (in der Mitte wenig Öl und Außen hohes Öl). Mike Machuga zeigte mit wenigen Würfen, wie man die Bahn lesen kann und seine Aufstellung entsprechend anpasst.   Rechts sehen wir drei Ölmuster, die sich auf den ersten Blick kaum unterscheiden. Dennoch wurden hier unterschiedliche Ölmengen aufgetragen, so dass die gleichen Bälle bei nahezu gleicher Abgabe erheblich anders laufen.

Das Bowlingcenter Tegel bietet Vereinen und Clubs nach vorheriger Absprache die Möglichkeit an, auf verschiedenen Ölmustern zu trainieren!

Brian Voss & Mike Machuga 28.07.2006

Am 28.07.2006 stoppte die Berlin-Tour der US Profis Brian Voss und Mike Machuga im Bowlingstudio.

 1 Stunde vor dem offiziellen Beginn hat das Bowlingstudio die amerikanischen Profis mit typisch deutschen Gerichten verwöhnt: Mike Machuga hatte sich Krustenbraten mit Sauerkraut, Brian Voss Schnitzel gewünscht. Als besonderes Bonbon hat Mausi zusätzlich selbstgemachtes Mascarpone-Dessert aufgetischt. Das Essen hat hervorragend geschmeckt und nicht nur die Profis waren begeistert.   Frisch gestärkt machten sich die Profis pünktlich an die Arbeit.

Obwohl Mike Machuga inzwischen ein paar Worte deutsch spricht, brilliert er durch sein körperliches Ausdrucksvermögen. Alle Übungen kann er fast in Zeitlupe demonstrieren, so dass Erklärungen fast überflüssig sind.

 Natürlich versteht es auch Brian, die Übungen anschaulich darzustellen, nutzt aber auch gerne die deutsche Sprache für Erläuterungen.   Wie wir es jetzt schon das zweite Jahr mit Mike und Brian gewohnt sind, sind die beiden Profis voller Elan und mit gutem Blick zum Detail. Individuell sehen sie die zu trainierenden Schwerpunkte der einzelnen Teilnehmer und bieten entsprechende Lösungen und Übungsmöglichkeiten an.

 Wie bereits im Bowlhouse gab es natürlich auch das direkte Duell gegen die Profis. Allerdings wurden hier die Sieger mit Medaillen geehrt. Eine tolle Idee, die viel Anklang fand!   Mike Machuga und Brian Voss gewannen, allerdings hatten dieses die meisten Teilnehmer eigentlich auch erwartet. Die Sieger nutzen das obligatorische Siegerfoto, um sich herzlich bei Mausi für die tolle Organisation und die  Gastfreundschaft zu bedanken.

 Die tollen Ideen nahmen kein Ende. Andreas fotografierte die Trainingsteilnehmer vor Beginn des Trainings (also als die Hemden noch trocken waren und die Frisur noch saß) und druckte die Fotos aus, damit die Teilnehmer sich Autogramme auf den eigenen Fotos holen konnten!   Dass die Profis viele Fans und Freunde in Deutschland haben, ist ja hinreichend bekannt. Allerdings war uns bis zu diesem Tag nicht bewusst, dass die Anhängerschar sogar bis ins Reich der Tiere reicht! Zwar ein wenig schüchtern, doch sichtlich glücklich konnte Doris’ Hund endlich das langersehnte Foto ergattern!

 Zum Abschluss gab es wieder viele Trickshots, mit viel Können und Humor dargestellt. Immer wieder staunen die Bowler, was mit einer einzigen Bowlinghand so alles machbar ist. Die drei Bälle, die Brian pendelnd wirft, hält er übrigens als Rechtshänder in der LINKEN Hand!   Nach getaner Arbeit gab es noch eine weitere Stärkung. Mike wollte unbedingt noch etwas von dem Krustenbraten, ich zog es vor, 2 knusprige Currywürste mit knackigen Pommes zu genießen. Die Stimmung war Super und die Profis würden sich sehr freuen, auch nächstes Jahr wieder Gast im Bowlingstudio zu sein!

Brian Voss & Mike Machuga 25.07.2006

Am 25.07.2006 startete die Berlin-Tour der US Profis Brian Voss und Mike Machuga im Bowlhouse.

Pünktlich erreichten die Profis am 25.07. das Bowlhouse. Gespannt warteten bereits einige Trainingsteilnehmer auf den Beginn, gab es doch tatsächliche einige, die die Profis noch nie Live in Deutschland gesehen haben…(Brian und Mike waren mit Robert Smith bereits letztes Jahr in Berlin. Vorletztes Jahr war Brian mit Norm Duke in Berlin.)

Bevor nun das eigentliche Training begann, gab es eine kurze Vorstellung der Profis und eine Ansprache von Brian, natürlich auf Deutsch, der darauf hinwies, dass Bowling, und das damit verbundene Training, harte Arbeit ist.   Vorerst wurden allen Trainingsteilnehmern  die absoluten Grundlagen in Erinnerung gerufen, um dann spezielle Problembereiche in Angriff zu nehmen.        Das Bowlhouse war technisch und personell sehr gut vorbereitet. Unter Anderem gab es eine Videoleinwand auf der live Kamerabilder für die Zuschauer gezeigt wurden, so dass alles gut zu sehen war. Einige Bowler befürchteten, dass das Training nur eine Showveranstaltung der Profis ist. Diese wurden sehr schnell eines Besseren belehrt. Die teilweise sehr schnellen, natürlich im Spaß zu verstehenden Sprüche wie: “Den werden wirs zeigen, wie man auf Bowlhouse spielt…” verhalten in kürzester Zeit und wichen dem Erstaunen, wie viele Fehler bei den meisten Bowlern bereits in den Basics gemacht werden. Individuelle Betreuung der Einzelnen war zwar angekündigt, aber wohl doch nicht so erwartet worden. Von den Profis wurde jeder Teilnehmer besonders beobachtet und dann Einzeln trainiert.

Obwohl einige Teilnehmer bereits jahrelang hohe Bowlingergebnisse erzielen, konnte jeder Bowler von dem Fachwissen und der Fähigkeit zu sehen und zu erklären profitieren. Das Wissen wurde anschaulich und verständlich demonstriert und angeleitet.

Selbstverständlich wurde dieses tolle Ereignis gefilmt, um davon wieder eine DVD zu erstellen.

Wie bereits oben erwähnt, war das Bowlhouse sehr gut vorbereitet. Doch kann man gute Laune, Freundlichkeit und Aufmerksamkeit des Servicepersonals nicht vorbereiten. Um so schöner war das strahlende Lächeln und die tolle Bedienung!   Zu einem tollen Event gehört auch eine gute Portion Musik. Nicht nur die Auswahl, sondern auch das Timing und die Lautstärke machen einen Abend mit Training und Show zu einem Ereignis! Wie zu erwarten war, hat Momtschi diese Aufgabe mit viel Spaß souverän gemeistert, obwohl er in der Nacht, so ca. ab 4:30 Uhr Morgens!) seine Ini noch nach Regensburg chauffiert hat!

Das Duell mit den Profis war ein absoluter Höhepunkt! Konnten diese Jahr gleich 6 Qualifizierte direkt gegen die Profis spielen. Tatsächlich hat es ein Paar geschafft, die Profis zu schlagen! Diese Paar durfte dann spontan ein weiteres Spiel gegen die Profis spielen. Wolf (bowlingshop24) lobte kurzfristig als Preis für einen erneuten Sieg 2 NXT-Hemden aus. Und tatsächlich haben die Beiden es geschafft, die Profis ein zweites Mal zu besiegen!   Das folgende Showbowling brachte die Halle dann endgültig zum Kochen! Mit viel Witz und Trickshots wurde uns wieder eine Show geboten, über die noch viele Tage gesprochen wird! Wenn alles klappt, kommen die Profis auch nächstes Jahr gerne wieder ins Bowlhouse!

Brian Voss, Mike Machuga, Robert Smith 16.7.2005

Am 16.07.2005, genau nach einem Jahr und einem Tag waren Sie wieder hier: Die US Profis Brian Voss, Robert Smith und Mike Machuga.

                                              

       Brian Voss                                      Mike Machuga                                        Robert Smith

Brian Voss, geboren am 04.08.1958, Rechtshänder, kann den 10’er auch mit Links, spricht gut Deutsch, hat über 2 Millionen Dollar Preisgeld gewonnen.

Mike Machuga, geboren am 22.04.1976, Rechtshänder, sein erster Job war Pin Chaser (stellt z.B. im Turnier die Pins, wenn die Pins verrutscht sind).

Robert Smith, geboren am 16.01.1974, Rechtshänder, wirft bis zu 27 Umdrehungen und eine Geschwindigkeit von 54 km/h!!! (PBA Schnitt: 16 Umdrehungen bei 29 km/h)

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr gab es wieder Bowling mit den Profis aus Amerika!

Um 11:00 Uhr deutscher Pünktlichkeit sollte die erste Trainingswelle mit den Profis beginnen. Doch wie auch im letzten Jahr schafften es die Profis dank eines auf sich warten lassenden Taxifahrers erst mit einer akademischen Verspätung von einer Viertelstunde im BC Tegel anzukommen. Da die Profis vorher bereits im A10-Bowling und im American Bowl Spandau viele Bowler  begeistern konnten, war es nicht verwunderlich, dass einige von ihnen bereits gewartet haben, um von ihren “neuen Freunden” sogleich herzlich begrüßt zu werden.

Vor dem eigentlichen Training lockerten die Profis die morgendlich träge Atmosphäre auf, in dem Sie ein paar Würfe zum Aufwärmen machten, die aus einem bisschen Showbowling, Probewürfen und Beispielen ihres Könnens bestanden. Danach erklärte Brian auf Deutsch die folgenden Trainingsübungen und Mike und Robert führten dieses praktisch vor.

Das folgende Training bestand aus zwei Wellen, die jeweils eine Gesamtlänge von ca. 2,5 Stunden hatten. Da neben Brian, Robert und Mike auch Wolf Keich aktiv die Teilnehmer betreute, hatten die Profis bei jedem Einzelnen genug Zeit, Fußstellung, Pendel, Anlauf, Timing und die Abgabe zu überprüfen um dann die nötigen Tipps zu geben. Trotz gebotener Konzentration war den vielen Teilnehmern deutlich anzusehen, wie viel Spaß sie trotz der sehr anstrengenden Übungen hatten. Den sich einstellenden Erfolg dokumentierten die Profis mit begeistertem Klatschen.

 Nach dem Training ist vor dem Showbowlen! Für bestmögliche Bahnverhältnisse empfiehlt sich stets Mr. Kraemer. Die Profis können zwar mit Links Bowlen, Mr. Kraemer kann aber mit Links die Bahn pflegen! Warum die Bahnpflege so extrem wichtig war, sieht man auf diesem von Connie Ulmann geschossenem Spitzenfoto, was wir, wie die anderen Fotos auch, für kleines Geld zum Erwerb anbieten. Neben Mikes Supermann-Wurf wurden unter anderem bis zu vier Bälle gleichzeitig auf die Pins geschmissen, der 7-10 Split mit 2 Bällen geräumt und Rob räumte mit einer Rosa Hauskugel 5-7-10 (mit einem Ball!).

 Im Anschluss an das Showbowlen fand das von den 3 Gewinnern der Qualifikation sehnsüchtig erwartete Turnier gegen die Profis statt. Qualifiziert hatten sich Adile Sarcan, Matthias Haufe und Andreas Hentzschler. Leider gelang es Mike in dem spannenden Match nicht, nach seinem 10. Ass einen weiteren Strike zu landen, um ein perfect game zu spielen (289 Pins).

Das folgende Interview wurde von Wolf mit den einzelnen Profis geführt und nach Bedarf ins Deutsche übersetzt. Wir erfuhren, dass Brian bereits im Alter von 6 Jahren mit dem Bowling angefangen hat und noch heute aktiv in der PBA bowlt. Somit kann er auf eine 40-jährige Bowling-Karriere zurückblicken! Mikes Eltern hatten eine Bowlingbahn und es ergab sich, dass Mike lieber mit Bowlingkugeln als mit Teddys spielte. Diese Bowlingleidenschaft merkt man ihm noch heute an. Rob wurde gefragt, wie er diese wahnsinnigen Umdrehungen erreicht. Die Antwort: “Ich weiß es selber nicht, aber wenn Du es herausfindest, schreibst Du darüber ein Buch, dass wir dann vermarkten und den Gewinn teilen wir!”

 Zwischendurch und am Ende dieses tollen Tages standen die Profis für Autogramme auf erworbenen Artikeln (Bowlingpins, Schokopins und Autogrammfotos) und für mitgebrachte Artikel (Bälle und Shirts) gerne zur Verfügung.

Im ProShop von Thomas Fenselau können noch ein paar Exemplare der auf Din A4 ausgedruckten Autogrammfotos mit den Unterschriften der Profis für 4 Euro gekauft werden.

Brian Voss, Mike Machuga, Robert Smith 6.7.2005

Erste Eindrücke über die US Profis Brian Voss, Mike Machuga und Robert Smith vom 6.7.2005 im BC Tegel

Das Erste, was wir von den Profis zu sehen bekamen, waren die Taschen, natürlich mit PBA-Tour Anhänger. Obwohl die Profis Morgens um 8:30 Uhr in Tegel nach einem langen Flug gelandet waren, standen Sie uns dennoch mit viel Begeisterung und Spaß für Foto- und Videoaufnahmen zur Verfügung.

Mike, Brian und Robert (von links nach rechts) freuen sich bereits auf ein gemeinsames Training mit Euch und bekundeten dieses sodann auch in die Videokamera. Die Profis erschienen gutgelaunt und locker gekleidet zum ersten Training im BC Tegel.

Bereits nach wenigen Würfen haben die Profis die Bahn gelesen und ließen die Pins fliegen!

Treffer, oder nicht?   Obwohl Mike zwei Bälle in der Hand hält, führt er fast die selben Bewegungen aus, wie mit einem Ball. Dass auch Profis viel Spaß am Bowlen haben, zeigte Mike mehrfach mit erfolgreichen Würfen vorwärts und rückwärts durch die Beine. Den offiziellen Teil des Erlebnistages am 16.7.2005 wird er traditionell mit seinem “Supermann-Wurf” beenden. Was das konkret sein soll, dürfen wir hier noch nicht verraten. Aber soviel vorweg: ich habe so was noch nicht gesehen und würde mir dabei wahrscheinlich auch sehr weh tun! Lassen wir uns überraschen!

Auf viele Tipps und Tricks zum Anlauf und für die Ballabgabe können wir uns bei diesen Profis freuen.   Hohe Ergebnisse sind für die Profis sicherlich nichts Ungewöhnliches, aber 266, 258 und 210 mit insgesamt 24 Strikes sprechen für sich.

Diese Profis sind echte Profis zum “Anfassen”. Locker und absolut natürlich! Immer wieder fand sich Zeit für ein  Gespräch zwischendurch.

Die Fotos (und noch 800 mehr) hat Tommy Spengler geschossen, der genauso wie ich einen tollen Tag mit den Profis erleben konnte. Wir freuen uns riesig auf ein Wiedersehen am Samstag, den 16.07.2005 im Bowlingcenter-Tegel.

Wir halten Euch auf dem Laufenden!

Brian Voss & Norm Duke 2004

Am 15.07.2004 waren die amerikanischen Profibowler

Norm Duke und Brian Voss

zu Gast im Bowlingcenter Tegel.

Da die Beiden von ihrem Hotel ins Bowlingcenter Tegel quer durch die Stadt fahren mussten, haben sie sich verfahren, so dass das Training vieler bowlingbegeisteter Teilnehmer etwas später als angekündigt begann.

Nach einer motivierenden Einleitung von Brian Voss, der außergewöhnlich gut Deutsch spricht, da er einige Zeit in Deutschland gebowlt hat, erhoben sich die Teilnehmer noch etwas zurückhaltend zu den ersten Trockenübungen.

Der Anlauf: Eigentlich ist es doch ganz einfach, die Kugel in die Hand nehmen, 4 Schritte machen und einen Strike werfen! Ok, soweit die Theorie…. Aber wie sieht denn nun aus den Augen der Profibowler ein richtiger Anlauf aus? Nun ja, Norm Duke verglich den Anlauf mit dem Seiltanzen, einen Schritt vor den Anderen setzen. Den ersten Schritt groß, die Beiden folgenden kleiner und schneller und dann den Vierten in der Gleitphase.

Dieses wurde dann parallel auf 8 Bahnen mit mehr oder weniger Erfolg praktiziert. Natürlich ohne Ball und selbstverständlich endete der Anlauf in der korrekten leicht geknickten und gebeugten Haltung, einer Verbeugung vor der Hoheit sehr nahe kommend, mit dem nahezu idealem 45 Grad Winkel der Füße zueinander (oder so ähnlich). Sicherlich merkt ihr schon, dass eben dieser Anlauf in der Regel nicht so ablief, wie die Theorie es vorschreibt.

Hier zeigten die Profis das erste Mal viel Geduld und scheuten sich nicht, a la Cha Cha Cha die Bowler(innen) an die Hand zu nehmen und mit ihnen gemeinsam anzulaufen.

Nachdem sich dann allmählich die ersten Anläufe mit erfolgreicher Gleitphase einstellten, kam die nächste Übung, diesmal mit Ball. Es sollte nur der letzte Schritt, also die Gleitphase mit entsprechendem Armpendel und Ballabgabe vollzogen werden. Sofort setzten totale Funktionsstörungen der Arme und Beine ein. Das linke Bein hinten, der rechte Arm vorne, oder doch lieber 2 Schritte, Gewicht verlagern, damit wir nicht kippen,…. Naja, irgendwie hat es ziemlich lange gedauert, bis der Bewegungsablauf und die saubere Koordinierung von Armen und Beinen einigermaßen stimmte, so dass zumindest ein Teil der abgegebenen Bälle nicht in der Rinne landeten.

Die restliche Trainingszeit sollten die Bowler(innen) so bowlen wie immer, allerdings dabei den neu erlernten Anlauf umsetzen. Jetzt offenbarten die Profis ihre wahres Können: grenzenlose Ruhe mit viel Humor und Fachkompetenz! Nach und nach gingen sie zu jedem Bowler und begutachten die jeweils spezifischen Fehler und boten umsetzbare Lösungen an. Wir verspürten bereits nach kurzer Zeit keinerlei Berührungsängste mehr, da diese Profis echte Profis zum Anfassen sind! Überhaupt nicht arrogant, nahmen sie sich für jeden Zeit und jedes “Problem” ernst.

Später durften die Zuschauer dann live dem langersehnten Showbowlen beiwohnen. Wer hat bisher schon Strikes gesehen, die mit einem in ein beliebiges Handtuch eingewickeltem Bowlingball erzielt wurden? Norm Duke zeigte dieses mit Bravur! Brian Voss bevorzugte die 4-Ball Variante, konnte damit aber striken. Dafür räumte er den 7/10’er Split mit 2 Bällen gleichzeitig geworfen, wobei der Ball der linken Hand den 10’er räumte und der Ball der rechten Hand den 7’er.

Ein weiterer Höhepunkt war das direkte Duell Brian Voss gegen Norm Duke. Die Beiden schenkten sich keinen Pin und zeigten fernsehreif ihr Können und ihre Klasse. Leider hatte keiner der Beiden an diesem Abend ein “perfect game”, Norm Duke kam diesen mit 279 Pins (Strikes und ein 9’er Spare) allerdings verdammt nahe.

In dem nun folgenden Turnier der besten 36 Qualifizierten, wurden die vier Glücklichen ermittelt, die in einem Doppel mit den Profis spielen durften. Die Anspannung war diesen deutlich anzumerken, wobei die Vier dem Druck durchaus standhielten.

Als Bonbon durften wir ein spontanes Turnier zwischen 3 jungen Frauen (Mandy, Jule und Sandra) beiwohnen, die nur sehr knapp dem leicht überlegenden Herrenteam unterlagen… (Norm Duke zeigte im 10’ten Frame, dass man auch mit Bowlingkugeln kegeln kann XXX!).

Selbst als es bereits nach 2 Uhr war, standen die Profis Brian Voss und Norm Duke noch für Fragen, Fotos, und Autogramme zur Verfügung!

Dieser Abend war für uns und das Bowlingcenter Tegel ein Abend der Extra-Klasse und wird nicht so schnell vergessen werden. Zum Glück versprachen die Beiden nächstes Jahr wieder zu kommen!