Interview Marco Baade 2014

DSC06001Das folgende Interview mit Marco Baade habe ich am 27.12.2014 nach den World Men Championships 2014 in Abu Dhabi in seinem Pro Shop in der Bowl Arena Spandau geführt.

Mein Ziel war es einen Blick hinter die Kulissen einer WM zu geben, für diejenigen, die davon träumen aber wohl nie dabei sein werden. Keineswegs geht es um eine Analyse der Ergebnisse.

Dieses geschah nicht als Lehrwart des Berliner Bowlingsport Vereins, sondern als interessierter Trainer und Bowler. Nur wenige Bowler schaffen den Sprung nach ganz vorne. Marco Baade ist einer der Wenigen, genau genommen einer von 6, der mit zur Weltmeisterschaft der Herren 2014 fahren durfte!

Jens Ulmann: Warst Du bereits vor der WM in Abu Dhabi?

Marco Baade: Nein

Jens Ulmann: Was ging Dir durch den Kopf, als sicher war, dass Du mitfährst?

Marco Baade: (nachdenkliches Schweigen). Natürlich hatte ich gehofft, mitfahren zu dürfen, obwohl der Zeitpunkt der WM in mein Weihnachtsgeschäft gefallen ist. WM ist das geilste, was es gibt! Ich hatte es erst 2 Monate vorher erfahren und das fand ich schon ziemlich kurz.

Jens Ulmann: Hast Du Dich vor der Abreise mit Abu Dhabi beschäftigt?

Marco Baade: Ich habe mir ein paar Bilder angeschaut. Aber Achim (Grabowski) war vor 15 Jahren schon einmal da und er hat aus seinen Erinnerungen erzählt. Als er wieder da war, hat er aber auch nichts wieder erkannt, Es hatte sich alles verändert, bis auf die Bowlinghalle.

Jens Ulmann: Was hast Du für Klamotten eingepackt?

Marco Baade: Wir wussten, dass es im Dezember nicht regnet und über 25 Grad hat. Somit war es schon komisch Sommerklamotten einzupacken, obwohl ich mich hier in Deutschland auf Weihnachtsgeschäft vorbereitet habe.

Jens Ulmann: Ballmaterial? Woran hast Du Dich orientiert?

Marco Baade: Wir wussten ja im Vorfeld, dass wir auf medium und long werfen. Beim Lehrgang haben wir uns darüber auch noch ausgetauscht. Allerdings hatten wir Urethane-Bälle zu Hause gelassen, da wir nicht auf short spielen würden. Das hat sich vielleicht im Nachhinein als Nachteil erwiesen.

Jens Ulmann: Wie war die Stimmung im Flughafen?

Marco Baade: Wir sind in 2 Gruppen geflogen, da wir Direktflüge hatten. Einmal die Nordgruppe mit Timo, Achim, Tobias, Peter und ich und die Südgruppe.

Jens Ulmann: Wie lang ging der Flug?

Marco Baade: 6 Stunden und die Flieger kamen innerhalb von 30 Minuten hintereinander an.

Jens Ulmann: Wann seid ihr angekommen? Wie war das Wetter?

Marco Baade: Abends, ungefähr gegen 20 Uhr. Warm, ca. 25 Grad. Dort wird es ab ca. 16:30 Uhr schlagartig komplett dunkel. Nicht so schleichend wir hier. War schon komisch.

Jens Ulmann:Dann direkt ins Hotel? Eindruck?

Marco Baade: Nein, mit dem Shuttle zuerst zur Halle, wo wir die Bälle abgegeben haben. Dann haben wir uns kurz die Halle angesehen und sind dann ins Hotel. Das Hotel hatte 3 Sterne und war vergleichbar mit einem Business-Hotel. Kein Super-Luxus-Hotel. Es lag ca. 25 Minuten zu Fuß von der Halle entfernt.

Jens Ulmann: Wie war das Essen?

Marco Baade: Ungewohnt, aber im Prinzip gab es alles. Wir sind überwiegend Essen gegangen. In einer Einkaufspassage, da gab es eine „Fressmeile“.  Das Frühstück haben wir im Hotel zu uns genommen. War klassisch, von jedem etwas. Auffallend war, dass es dort für die Touristen sehr viel Fastfood-Restaurants gab.

Jens Ulmann: Wie sahen eure Tage aus?

Marco Baade: Wir haben jeden Tag zusammen gefrühstückt und wenn möglich uns gegenseitig auf der Halle unterstützt und zu geschaut. Auch bei den Bowlern aus anderen Nationen, um zu sehen, wie die spielen. Abends haben wir zusammen gesessen und den Tag analysiert. Danach sind wird dann in die Stadt gefahren und haben uns diese angeschaut. Aufgrund der nur 3-stündigen Zeitverschiebung haben wir uns nach 2 Nächten recht gut angepasst und konnten schlafen.

Jens Ulmann: Hattet ihr Zeit zu regenerieren?

Marco Baade: Im Prinzip konnten wir uns nach unserem jeweiligen Spiel 1 – 2 Stunden ausruhen und zurückziehen. Aber Zeit für den Fitness-Raum oder Pool hatten wir nicht. Körperlich fanden wir die Spiele nicht so anstrengend, eher für den Kopf. Du musst dich voll konzentrieren und kannst dir Fehler nicht erlauben. Die Betreuer waren den ganzen Tag auf der Bahn.

Jens Ulmann: Konntet ihr zwischendurch trainieren?

Marco Baade: Nein, auf der Wettkampfbahn darfst Du nicht trainieren und auch die 6 Wettkampf-Bälle nicht entfernen.

Jens Ulmann: Waren die Sportler aus den anderen Ländern Athleten (durchtrainierte, sportliche Typen)?

Marco Baade: Ja, passt. Viele Nationen leben das aber auch ganz anders. Sie machen eben nur „Bowling“. Morgens, Mittags und Abends und auch mal Zwischendurch 😉 . Viele sind auch Voll-Profis, mit den deutschen Verhältnissen gar nicht zu vergleichen. In einigen Ländern ist Bowling auch Schulsport, die Kinder und Jugendlichen werden so ganz anders heran geführt. Die Koreaner kommen ca. 3 Monate vorher in ein Trainingslager und bereiten sich gemeinsam auf die WM vor.

Jens Ulmann: Wie war deine Vorbereitung in Deutschland?

Marco Baade: Ich habe mein Training vor die Öffnungszeit meines Shops gelegt, da es nach der Arbeit keinen Sinn macht. Trainiert habe ich auf frischen Bahnen mit verschiedenen medium und long Ölmustern.

Jens Ulmann: Wie hast Du trainiert? Ernährung, Arbeit, Sport?

Marco Baade: Ich habe nichts anderes gemacht, außer mein Training intensiviert. Natürlich habe ich mich auch sehr kritisch mit meinen Bällen auseinandergesetzt.

Jens Ulmann: Frank Wilde prägt in seinem Buch „Beweg Deinen Arsch“ den Spruch: „Gewonnen und Verloren wird zwischen den Ohren“. Hast Du Dich mental vorbereitet?

Marco Baade: Nein, nicht speziell, der Schwerpunkt lag auf den Ölmustern und der Technik.

Jens Ulmann: Sind die anderen Länder besser geworden, oder wir schlechter?

Marco Baade: Ich sehe uns nicht so weit weg. Sicherlich gibt es Länder, die bessere Voraussetzungen schaffen, aber wir müssen uns keineswegs verstecken!

Pascal hat Tommy Jones (PBA-Spieler) angesprochen und ihn gefragt: „Siehst Du bei uns was gravierendes, was wir falsch machen?“ Er antwortete: „Ne! Ihr seid eine Mannschafft, ihr seid gut, aber man merkt, dass ihr es nicht täglich lebt.“

Jens Ulmann: Was wünscht Du Dir für die Zukunft?

Marco Baade: Die Vorbereitung könnte optimiert werden, der Zeitpunkt von der Nominierung bis zur Meisterschaft sollte schon 4 Monate betragen. Auch wäre ein Physio schön oder auch mal mentale Geschichten.

Jens Ulmann: Lieber Marco, vielen Dank für das Interview!

Unten seht ihr ein paar Fotos, die Marco freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat.

Lehrwesen Bowling

 

Mir ist durchaus bekannt, dass wieder eine Diskussion geführt wird, ob das Ausbildungssystem in Deutschland den internationalen Anforderungen (noch) gerecht wird. Diese Diskussion sollte allerdings nicht nach einer WM ohne Medaillen geführt werden, sondern integraler Bestandteil des Lehrwesens sein.

Wünschenswert ist, dass jeder der mitdiskutiert auch weiß wie das Ausbildungssystem in Deutschland und den Alternativen der ETBF und USBC organisiert ist. Unten exemplarisch in Deutschland dargestellt für Berlin.

Deutschland

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) erstellt Rahmenrichtlinien, in denen dieStruktur grundsätzlichen Strukturen und Konzepte für die Qualifizierung der Trainer festgeschrieben werden. Daraus resultieren z.B. Dauer, Art und Gültigkeit der bundesweit gültigen Trainerlizenzen:

Trainerassistent, mind. 30 LE, 2 Jahre „Gültigkeit“ für die Anerkennung zur Erlangung der C-Lizenz im jeweiligen Bundesland.

C-Lizenz, mind. 120 LE, 4 Jahre Gültigkeit

B-Lizenz, mind. 60 LE, 3 Jahre Gültigkeit

A-Lizenz, mind. 90 LE, 2 Jahre Gültigkeit

Diplom-Trainer, Studium

Der Deutsche Kegler- und Bowlingbund (DKB) passt die Rahmenrichtlinien vom DOSB für den Kegel- und Bowlingsport an. Dem DKB unterliegt die Ausbildung der Trainer mit B-Lizenz zum Trainer mit A-Lizenz.

Die Deutsche Bowling Union (DBU) setzt die Rahmenrichtlinien von DOSB und DKB in der Ausbildung der Trainer mit C-Lizenz zum Trainer mit B-Lizenz um.

Der Landesfachverband Berlin für Kegeln und Bowling (LFV) ist verantwortlich für die Ausbildung der Trainerassistenten in Zusammenarbeit mit dem Disziplin-Lehrwart Bowling vom Berliner Bowlingsport Verein (BBV) und der Sportschule des Landessportbundes Berlin (LSB) zum Trainer mit C-Lizenz.

Die dem LFV untergeordneten Vereine bilden sportartspezifisch die Trainerassistenten aus. In Berlin für Bowling der Berliner Bowlingsport Verein (BBV).

ETBF

Die Ausbildung ist unterteilt in 3 Level:

Level I: 4 days, 30 Hours (4 X 7.5 hours), Training für Anfänger und Kinder

Level II: 4 days, 30 Hours (4 X 7.5 hours), Training für Wettkampfbowler

Level III: 6 days, 45 hours (6 X 7.5 hours), professionelle Trainer

Level I und II können hintereinander absolviert werden.

Um das Zertifikat zu erhalten müssen Level I Coaches noch für 8 Monate 150 Stunden praktisch unterrichten, Level II Coaches weitere 200 Stunden. Diese Stunden müssen vom Mitgliedsverband anerkannt und bestätigt werden.

Eine sehr gute Übersicht über dieses Programm findet sich bei YouTube:
Der Inhalt ist nicht verfügbar.
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USBC

Die Ausbildung ist unterteilt in 4 Stufen:

USBC Coaching Level I online course, Onlineseminar und anschließender Test, die Fragen können beliebig oft wiederholt werden, bis man besteht. Vermittlung von Basiswissen.

USBC Coaching Bronze course, 2 – 2,5 Tage-Kurs, Anfänger

USBC Coaching Silver course, 3 Tage-Kurs, Fortgeschrittene

USBC Gold Coach, Nachweis und Präsentation über Jahre andauerndes Training und unterrichten.

Weitere (Fort-) Bildungsmöglichkeiten

http://www.bowlingpage.de

http://www.usbcbowlingacademy.com

http://www.bowlingthismonth.com

Tausende Videos auf YouTube

Meine Meinung

Bei diversen Sportarten gehört Deutschland zur Weltspitze. Somit kann das Ausbildungssystem per se nicht schlecht sein.

Die Finnen, immerhin Sitz des KUORTANE OLYMPIC TRAINING CENTERs der ETBF Academy, haben mit Schweden auch „nur“ je eine Bronzemedaille bei den Bowling WMC 2014 erreicht.

Wer schon einmal in einer Schulung gesessen hat, die sich hintereinander über mehrere Tage erstreckt hat, weiß, wie viel (oder wenig) von dem gelernten „hängenbleibt“. Hierbei ist es egal, wer die Schulung hält.

In dem oben stehenden Video wird eins ganz deutlich: ein Coach alleine kann nichts bewegen! Erst wenn Wissen und Erfahrung geteilt werden, kann eine breitere Basis leistungsfähiger Sportler (aus-)gebildet werden.

Die Frage ist also eher, wie kann die Ausbildung der Trainer verbessert werden!

International anerkannte USBC-Coaches und ETBF-Coaches können für Fortbildungsveranstaltungen der Trainer gebucht werden. Das gleiche gilt nicht nur für Bowlingcoaches, sondern auch für Mental- und Athletik-Trainer.

Weiteres und aktuelles Wissen kann einfach erworben werden durch Abo’s von Internetanbietern wie der Bowlingakademie, der USBC Bowling Academy und der Bowlingzeitung bowling this month.

Doch das kostet Geld!

Aber sind die Mitglieder der Bowlingvereine bereit mehr Beiträge zu bezahlen, damit die Trainer besser ausgebildet werden?

Wohl kaum, in Zeiten wo lieber angeprangert als unterstützt wird!

ABER:

Was wäre wenn es eine DBU-Academy für Trainer geben würde?

Wären die Trainer bereit einen ETBF-Trainer aus eigener Tasche zu bezahlen?

Ich bin fest davon überzeugt! Oder?

Zu guter Letzt sollte jedem klar sein, dass ein Schein (Trainerlizenz) erst einmal ein „Versprechen“ ist, sein Wissen in den Dienst anderer zu stellen mit dem Ziel Leistungen zu verbessern!

Das sollte immer unterstützt werden. Denn ohne Trainer werden wir die Eltern der Kinder nicht überzeugen können sich für den Bowlingsport zu entscheiden!

Andererseits nützt mir ein Trainerschein nichts, wenn ich mich nicht austausche und von anderen erfahrenen Trainern lerne. Genauso nützt mir kein Trainerschein, den ich vor 20 Jahren erworben habe, wenn ich mich nicht permanent fortbilde.

Das deutsche Ausbildungssystem ermöglicht die Aus- und Fortbildung der Trainer in klar strukturierten und transparenten Schritten. Auch wenn leider mangels Interesse oder hoher Kosten immer wieder Ausbildungslehrgänge abgesagt werden, sehe ich durchaus Chancen die Ausbildungen zu verbessern.

In erster Linie durch den Erfahrungsaustausch der Trainer untereinander!

Seid ihr dabei?

Kursbeschreibung: Crosstraining für Bowler

Vorwort:

Bowling gehört nicht zu den gesunden Sportarten; denn Muskulatur, Sehnen, Bänder und Gelenke werden teilweise stark belastet und das überwiegend einseitig.

Viele Bowler haben eher ein paar Kilos zu viel auf den Rippen, doch kann die höhere Standstabilität durchaus die Konstanz bei der Ballabgabe erhöhen.

Erfolgreiche Bowler, damit meine ich Bowler, die über Jahre hinweg erfolgreich und unverletzt spielen, häufig bis ins hohe Alter, zeichnen sich durch kontrollierte und automatisierte Bewegungsabläufe aus.

Zielgruppe:

Frauen und Männer, Sporteinsteiger und Wiedereinsteiger, die in der Bowlinggemeinschaft vereinsübergreifend ihren Körper mit bowlingförderlichen Übungen trainieren möchten und dabei Spass haben wollen. Die aktuelle Fitness ist dabei unbedeutend, da die Übungsbelastungen individuell ausgelegt werden..

Ziele:

  1. Spass an der Bewegung (wieder-) erlernen ohne Wettkampfcharakter.
  2. Durch sensomotorisches Training das Bewegungsgefühl und die (Rumpf-) Stabilität erhöhen.
  3. Kraftausdauer erhöhen; spezielles Kraft- und Kraftausdauertraining für Beine, Rücken, Bauch und Finger.

Trainingsgeräte:

Musik, Matten, Ballkissen, Balanceboards, verschiedene Bälle, Sandsäckchen, Schwingstäbe, Stepper, Reck, Kästen, Bänke, Ringe, Fitnessbänder, Tubes, Teppichfliesen … und was mir sonst noch einfällt 😉

Trainer:

Jens Ulmann, Übungsleiter C Seniorensport und Trainer C Leistungssport Bowling, Übungsleiter B Herz-Kreislaufprävention, Übungsleiter B Präventive Wirbelsäulengymnastik, Übungsleiter B Stressprävention (DOSB), Level I Certified Coach (USBC), Trainer A Gesundheit für Bewegung (LSB)

 Organisatorisches:

Der Kurs wird in Koorperation mit dem TSV Berlin-Wittenau 1896 e.V. durchgeführt. Für die Kursdauer wird eine zeitlich begrenzte Mitgliedschaft erworben. Es kann jederzeit eingestiegen werden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Anmeldung:

Weitere Informationen und die aktuelle Ausschreibung findet ihr hier (KLICK).

Nordic Walking…

Trainer: Jens Ulmann, Nordic Walking und Walking Coach (NWCA), B-Lizenz in der Prävention für Herz-Kreislauf, Stress und Wirbelsäulengymnastik (DOSB), A-Lizenz Trainer Bewegung für die Gesundheit (LSB)

… wird noch immer von einigen Sportskanonen belächelt. Nicht selten hört man, dass Läufer ihre Stöcke ausführen oder sich beim Gehen daran festhalten… .

BergaufWahrscheinlich die gleichen Leute, die sich totlachen, wenn beim Bowling von einer Sportart gesprochen wird… .

Aber wie immer ist auch da neben den Vorurteilen ein wenig Wahrheit.

Beim Nordic Walking kommt es neben der Technik auch auf die Bodenverhältnisse und die Ausstattung an. Da wir im nördlichen Tegeler Wald walken, ist der Boden eher federnd. Dennoch sollten feste stabilisierende Schuhe getragen werden, da aufgrund von Ästen und Wurzeln durchaus Stolpergefahr besteht.

Walken im eher weicheren Gelände mit einem Höhenunterschied von bis zu 100m stellt inRuhe Verbindung mit einem zügigen Tempo und gutem Stockeinsatz eine recht große Herausforderung an die Teilnehmer dar. Deswegen ist es notwendig, zu lernen, auf die Körpersignale zu achten und den Puls regelmäßig zu überprüfen. Gute Stöcke in Verbindung mit guter Technik vermindern Stoßkräfte und entlasten Knie- und Hüftgelenke. Damit ist es ein guter Einstieg ins Ausdauertraining für Menschen mit Beschwerden für die Joggen nicht in Frage kommt.

Da ein nicht unerheblicher Teil der Walker auch Bowling als Sport begreift, trainieren wir nicht nur unsere Ausdauer, sondern auch unsere Koordination und Kraft. Ein kleiner, aber durchaus angenehmer Nebeneffekt ist der Aufbau von Muskelmasse und Straffung des Körpers. Dazu nutzen wir zum Einen die Möglichkeiten der Natur, aber auch verschiedene Hilfsmittel, wie zum Beispiel Fitnessbänder, unsere Nordic Walking Stöcke, Swingsticks und einiges mehr.

Krafttraining1Liegende Bäume kann man nicht nur nutzen, um sich ein wenig auszuruhen und die warmen Sonnenstrahlen zu genießen, sondern auch zum Trainieren der Oberschenkelmuskulatur.

Wer (noch) nicht ganz so fit ist, tippt kurz mit den Fußspitzen gegen den Stamm. Wer’s gerne etwas anstrengender hat, setzt den Fuß auf den Stamm und drückt sich nach oben ab.

Obwohl das Halten und WiederherstellenGleichgewicht des  Gleichgewichtes auch schon alleine durch das Walken auf dem Waldboden aufgrund von Unebenheiten (Wurzeln, Äste) gut trainiert wird, kann man das noch verstärken, indem man in einer Partnerübung einen Stock nutzt, um den Partner mit leichten ziehen und drücken in unterschiedliche Richtungen zu Ausgleichsbewegungen zu bemühen. Wer auch hier die etwas stärkere Herausforderung sucht, kann natürlich die Ausgleichsbewegungen im Einbeinstand durchführen.

KoordinationWas hier ein wenig nach Ringelpiez mit Anfassen aussieht ist in der Tat eine aktive Pause mit koordinativem Inhalt.

Die Teilnehmer stehen im Kreis und halten in der Mitte je einen Stock. Auf Kommando gehen sie einen Schritt nach rechts (oder links) und schnappen sich den Stock des Nachbarn.

Nicht nur für Kinder ein Heidenspaß…. :-)!

Neugierig? Dann melde Dich an und mach mit! Momentan ist diese Gruppe offen. Du musst also nicht in unseren Verein (BSV Berlin 2012 e.V. KLICK) eintreten. Natürlich freuen wir uns über jede Spende, die wir dazu verwenden weiteres Trainingsgerät anzuschaffen.

4’er Pin

  Zum besseren Verständnis sollte der einführende Artikel gelesen worden sein: KLICK

4er

Gerade Linie vom 4′er Pin, über den zweiten Pfeil, über die Foul Line zur Punktlinie

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Gerade Linie vom 4′er Pin, über den dritten Pfeil, über die Foul Line zur Punktlinie

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Gerade Linie vom 4′er Pin, über den vierten Pfeil, über die Foul Line zur Punktlinie

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Gerade Linie vom 4′er Pin, über den fünften Pfeil, über die Foul Line zur Punktlinie

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7’er Pin

Zum besseren Verständnis sollte der einführende Artikel gelesen worden sein: KLICK

7er

Gerade Linie vom 7′er Pin, über den zweiten Pfeil, über die Foul Line zur Punktlinie

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Gerade Linie vom 7′er Pin, über den dritten Pfeil, über die Foul Line zur Punktlinie

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Gerade Linie vom 7′er Pin, über den vierten Pfeil, über die Foul Line zur Punktlinie

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Gerade Linie vom 7′er Pin, über den fünften Pfeil, über die Foul Line zur Punktlinie

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6’er Pin

Zum besseren Verständnis sollte der einführende Artikel gelesen worden sein: KLICK

6er

 Gerade Linie vom 6′er Pin, über den zweiten Pfeil, über die Foul Line zur Punktlinie

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6er-2p-3 Gerade Linie vom 6′er Pin, über den dritten Pfeil, über die Foul Line zur Punktlinie

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Gerade Linie vom 6′er Pin, über den vierten Pfeil, über die Foul Line zur Punktlinie

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10’er Pin

Zum besseren Verständnis sollte der einführende Artikel gelesen worden sein: KLICK

10erDer meistgeliebte Pin der Rechtshänder. Bleibt immer stehen, wenn man glaubt einen Strike geworfen zu haben ;-).

Gerade Linie vom 10’er Pin, über den zweiten Pfeil, über die Foul Line zur Punktlinie

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 Gerade Linie vom 10’er Pin, über den dritten Pfeil, über die Foul Line zur Punktlinie

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 Gerade Linie vom 10’er Pin, über den vierten Pfeil, über die Foul Line zur Punktlinie

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Wer räumt, gewinnt!

Räumen ist ja soooo wichtig! oder Räumen wird völlig überbewertet!

Wie auch immer… Auf leichten Ölmustern fallen gerne viele und auch lange Ketten. Da fällt es nicht so auf, wenn der ein oder andere 10’er Pin stehen bleibt.

Doch ganz anders sieht es aus, wenn die Ölmuster sportlicher werden und nicht mehr so viele und lange Ketten fallen. Dann sinken vermeintliche Top-Spieler gerne auf durchschnittliches Niveau. Kein Double, vielleicht ein Loch und 2 verschossene Einzelpins und schon kommt ein Spiel um die 150 heraus (falls, ja falls die anderen Frames mitgebracht wurden…).

Gehässig? Ja, ein klein wenig…

Die einfachste Art einzelne Pins zu räumen, ist eine Linie zwischen der Mitte der zu räumenden Pins und der Mitte unseres Balles zu ziehen und gerade auf den Pin zu schießen.

Klingt einfach, in der Praxis mit ein wenig Hilfe auch gut zu trainieren. Doch wo stelle ich mich hin, wo setze ich den Ball auf, auf welchen Pfeil schaue ich, … ??? Fragen über Fragen.

Deswegen habe ich mit toller Unterstützung des Bowl Pay Berlin ein paar Fotos geschossen. Wäscheleine in die Mitte vom Pin, dann gerade über die Pfeile gezogen und die Schnittpunkte fotografiert.

Doch der Fehler liegt bekanntlich im Detail! Am besten mit einem Trainer und oder Videokamera sollte der Spieler Anlauf, Pendel und Aufsetzpunkt kontrollieren und danach seinen eigenen Räumplan entwickeln.

Die Schnittpunkte können hierbei der Veranschaulichung und Kontrolle dienen. Nicht weniger, aber auch nicht mehr ;-)!

Viele Erfolg und Gut Holz,

Jens Ulmann

Interview mit Werner Gessner

Interview mit Werner  Gessner, Internationale Bowlingakademie in Regensburg, am  05.03.2006 in Regensburg

Werner Gessner gründete 1999 die Internationale Bowlingakademie in Regensburg und leitet diese bis heute. Nach amerikanischem Vorbild führt er Bronze-, Silber- und Gold-Level Seminare und Individualtrainings durch.

Jens: Wie bist Du zum Bowling gekommen?

wernergessner

Werner: Ich spielte von meiner Jugend an – ich glaube so ab 12 Jahren – Eishockey. Dies begann in Nürnberg und endete nach einer schweren Verletzung mit 22 Jahren in der Schweiz.1965 hatte ich dann erste Kontakte als Gastspieler bei den Amerikanern in einer Kaserne.

Jens: Bitte gib uns einen kurzen Überblick über die Stationen Deiner Bowlingkarriere.

Jens Ulmann, Werner Gessner

Werner: Wie gesagt, die ersten Ballgefühle lernte ich von einem Amerikaner in der Kaserne. Mit anderen deutschen Gastspielern, die ich auf der US Bahn kennen lernte, gründeten wir dann den 1.BV 1968 Regensburg. Dieser Verein hat zwar heute auch nicht mehr als ca.140 Mitglieder, doch seit Jahren ein Damen- und Herrenteam in der 1.Bundesliga mit mehreren deutschen Meistertiteln.
1973 organisierte ich den Bau einer Bowlinghalle in Regensburg. 1977 eröffnete ich selbst eine 14 Bahnenanlage in Ingolstadt welche ich nach sehr erfolgreichen Jahren 1986 verkaufte. 1988 machte ich in Frankfurt meine Übungsleiterausbildung, 1990 folgte in München die B-Trainerausbildung und ich stellte für Bayern erstmals ein Lehrwesen auf die Beine. 1996 legte ich unter Jürgen Kohlberg meine A-Trainerprüfung ab. 1998 anlässlich der Bowling WM machte ich eine Bowlingausbildung in Reno/Nevada unter dem allseits bekannten Spitzentrainer „Ron Hoppe“ der 2004 ein absolut gutes Buch namens „Top Ten Tips for Coaching the Advanced Bowler“ herausbrachte. 1999 ging es wieder in die USA um mit Fred Borden Kontakt aufzunehmen. Hier lernte und beobachtete ich die Unterschiede von „aktiven und passiven Coachen“. Das Jahr 2001 brachte mir Kontakt und Ausbildung bei der Int. Bowling Akademie/ Las Vegas unter Bob Sommerville (Leider verstorben) und dem international erfahrenen Coach Bill Hall (er trainierte auch schon das Team von Malaysia). BTM „Bowling this Month“ ist die heute anerkannteste Fachzeitschrift für Bowling, sie entstammt der Int. Bowling Akademie/Las Vegas deren Lehrinhalte wir heute zum großen Teil duplizieren.

Jens: Mit welchen Zielen hast Du die Bowlingakademie gegründet?

Werner: Nachdem ich erkannte, dass viele interessierte Bowler jeglicher Leistungsstärke nach fundierter und aktueller Fortbildung strebten, wollte ich diese Lücke schließen. Der laufende Erfolg mit Teilnehmern aus dem In- und Ausland gab mir recht.

Jens: Wie wird man ein guter Bowler?

Werner: Für jede mehr als durchschnittliche Tätigkeit im Leben wie im Sport braucht es zwei Dinge: „Talent und Willen“. Das eine kann ohne das andere nicht zum erwünschten Ziel führen. Über die Inhalte könnte man natürlich viele Seiten füllen, eine diesbezügliche Aussage kann man aber von Sportfachleuten jeder Disziplin immer wieder hören: Ohne Trainerbegleitung sind Spitzenleistungen nicht möglich, egal in welcher Sportart. Versteht mich aber bitte nicht falsch, der Besuch eines Kurses bei uns ist kein Garant für den Erfolg, ein Trainerschein ist keine Garantie für gute Ausbildung. Ein Trainer muss mit seinem Wissen dem zu Betreuenden immer einen Schritt voraus sein, er braucht Einfühlungsvermögen und Kompetenz.
Bei dem Wort Training unterscheidet man in: Übung von Teilbereichen, Übung in Gesamtbereichen, prozessorientiertes Training und ergebnisorientiertes Training. Ein Trainingsabend in der Klubgemeinschaft kann oftmals nicht als Training, sondern muss als ergebnisorientierter Abend bezeichnet werden, der meist mit dem Begriff „Training“ nichts zu tun hat.
Grundsätzlich sollte ein Bowler für seine körperliche Fitness jeden 2.Tag zumindest 1 Stunde z.B. Powerwalking (Winter) oder Fahrradfahren (Be-und Entlastungsbereiche (Sommer)) absolvieren. Zusätzlich sind Kraftübungen für Fingerzug und stabiles Handgelenk erforderlich. Eine etwas kräftige Rückenmuskulatur ist dem Bowlingsport ebenfalls zuträglich.
Als Training auf der Bahn empfehle ich 1 x wöchentlich ein Teilbereichstraining (nicht länger als 1 Stunde) und bei entsprechender Entwicklung zusätzlich 1 x wöchentlich ein wettkampforientiertes Training, d.h. absolute Prozessorientierung auf jeden Wurf ohne Ergebnisverfolgung mit Druckaufbau. Dies kann eine 6 er Serie, möglichst zu zweit auf der Bahn sein. Viele Spiele ohne Konzept und Inhalte bringen keinen vorwärts.

Jens: Welchen Stellenwert nimmt das Material ein?

Werner: Das Material nimmt natürlich einen entsprechend großen Stellenwert ein, aber erst dann, wenn die Grundvoraussetzungen dafür geschaffen sind. Ich meine damit, wenn ein Sportler seine Disziplin mit den erforderlichen Grundlagen nicht hochprozentig beherrscht, so bringt ihm das beste Material nicht ans Endziel. Um ein vernünftiges Sortiment von Bowlingbällen zu haben, muss man zuerst die Technologie eines Balles verstehen. Man kann dies aber auch dem Pro Shop überlassen. Was aber wenn etwas nicht zum Erfolg führt? Dann kommt die große Unsicherheit: ist der Ballbohrer schuld, oder sind die Ölungen der Bahn schuld, welchen Ball sollte ich denn eigentlich jetzt einsetzen, den blauen oder vielleicht doch besser den roten? Wir legen eben in unseren Seminaren Wert darauf, dass jeder Teilnehmer zum Abschluss in einen Pro Shop gehen kann und zumindest weiß was er will. Wenn dann eine fachliche Kommunikation mit dem Ballbohrer entstehen kann, wird es zu einem meist guten Ergebnis kommen.

Jens: Wie schätzt Du die Entwicklung im Bowlingsport ein?

Werner: Wenn wir von Bowlingsport sprechen, lassen wir mal die Entwicklung des Openbowlergeschäfts raus. Für den Bereich Sportbowling sehe ich das Problem des immer größer werdenden finanziellen Aufwands. Damit meine ich in erster Linie nicht die Ausrüstung alleine. Ich denke, dass der finanzielle Aufwand für notwendigen Trainingsumfang, Fahrt- und Verpflegungskosten und Spielgelder, für einen Normalverdiener bald nicht mehr zu realisieren ist. Ein zusätzliches Problem für den Spitzensport ist, dass es in Deutschland zuwenig kompetente Trainer gibt. Die Verbände verwalten den Sport nur statt ihn zu gestalten. Ein vernünftiges Lehrwesen für eine Trainerausbildung nach aktuellen Erfordernissen ist nirgends vorhanden. Wenn überhaupt, so arbeiten einige Pseudotrainer mit Halbwissen. Manchmal wissen Spieler teilweise mehr als sogenannte Trainer, die dann zum Betreuer und Taschenträger degradiert werden.
Ich wurde vor ca.2 Jahren gebeten, ein Lehrwesen für die DBU mit aufzubauen. Da drückte man mir einen Keglerlehrwart der 70 er Jahre mit ins Team usw. Außer unserem Nationaltrainer Peter Lorenz war da kaum einer zu gebrauchen – das reichte um sofort den Rückzug anzutreten. Ich sehe da in kürzerer Zeit wenig helles am Horizont.

Jens: Bitte nimm zu folgenden Aussagen einiger Hallenbetreiber Stellung: Sportbowler verzehren nichts und meckern über die Bahnenverhältnisse, Openbowler sind Anspruchslos und konsumieren.

Werner: Dazu kann ich mit Kompetenz wie folgt Stellung nehmen: Dass Deutschland als Servicewüste bezeichnet wird, ist uns ja – auch in Bowlinghallen – bekannt. Dass Leute Bowlinghallen betreiben in der Hoffnung: Sperren wir mal die Türen auf, dann kommen sicher genügend Blöde die uns das Geld vor die Füße schmeißen.
Als jahrelanger und sehr erfolgreicher Hallenbetreiber damals in Ingolstadt hatten wir sehr großen Erfolg mit Essensqualtität und freundlichem Service zu vernünftigen Preisen. Meine Frau Gaby und ich waren täglich von 10.00 Uhr Vormittag bis 1.00 Uhr Morgens mit Ausnahme von einem freien Tag (Donnerstag)für unsere Kunden – und zwar für alle – da. Es gab außer einer reichhaltigen Speisekarte, ein täglich wechselndes Mittagsmenü. Es gab eine tägliche Bahnenpflege und kaum Bahnenstops. Wir waren um unsere Sportbowler bemüht, hatten viele Spieltage, Turniere und Faschingsveranstaltungen mit bis zu 800 Personen. Die Vereinsbowler halfen beim Umbau, betreuten die Jugendlichen beim Training, deren Eltern kamen zusätzlich ins Haus, Bowlingausrüstungen wurden gekauft. Die Eltern wurden für die Hausligen interessiert und kamen mit anderen Gruppen. Hier wurde 80-100 Stunden in der Woche gearbeitet.
Warum verzehren die Sportbowler nichts? Weil es oft zu teuer oder zu schlecht, oder beides ist. Da verzehren die Openbowler nämlich auch nur Getränke. Kaum ein Sportbowler beschwerte sich über Bahnverhältnisse und wir mussten das Öl noch mit der Handspritze zu einer Krone auftragen. Heute gibt es die Erleichterung durch modernste Ölmaschinen, da ist es doch kein Problem für reservierte Bahnen eines Klubs mal ein entsprechendes Ölmuster aufzutragen, aber dazu ist man ja nicht bereit. Da müsste ja einer was davon verstehen und zusätzliche Arbeit ist es auch.
Genau deshalb werden die Kindergeburtstags-Ölungen auch an Spieltagen aufgetragen, weil es ja Arbeit macht etwas anderes einzustellen.
Zur Frage Amateure spielen nur in Hallen mit leichten Mustern! Norm Duke und Mike Aulby – beides Bowlinglegenden aus dem Profigeschäft sagten einmal: „Kommst Du in eine Halle zum Training und die Bahn kommt Dir total auf einer Hauslinie entgegen, so packe Deine Bälle ein und gehe woanders hin, denn hier kannst Du nichts lernen. Wenn jemand Trainingsweltmeister auf seiner leichten Anlage sein will, soll er dort bleiben. Auf anderen Anlagen wird er sicher untergehen – oder es war natürlich eine scheiß Bahn.

Jens: Wie sieht Deine Planung für die Zukunft aus?

Werner: Na ja, wenn ich ehrlich bin – weniger Seminare. Das biologische Alter macht mir zwar „noch“ keine Probleme, aber ich möchte mehr Freizeit mit meiner Frau Gaby verbringen, da blieb mit dem Bowling doch in der Vergangenheit zuwenig übrig. Mit meinem Freund und Ballbohrspezialist Michael Grabovac (hier klicken für seinen Webauftritt) möchte ich mich wieder mehr beschäftigen, sowie dem Balldesigner Mo Pinel (MoRich)in den USA einen Besuch abstatten.

Jens: Vielen Dank, dass Du Dir nach unserem Training noch die Zeit für dieses Interview genommen hast.